Jan-Philipp Siebold
ist Philosoph und Teil der Forschungsgruppe Ethik und kritische Theorien der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück unter der Leitung von Rainer Mühlhoff.
Er studierte Philosophie an der Freien Universität Berlin und der Erasmus Universität Rotterdam. An der Universität Osnabrück unterrichtete er zu Kritik und Digitalisierung und arbeitete im Data Ethics Outreach Lab, wo er wissenschaftliche Forschung zu KI und Datenethik in gesellschaftliche Bildungsarbeit übersetzte. Seine Arbeit verbindet kritische Sozialphilosophie mit Fragen von Macht, Subjektivität und Affektivität im Kontext digitaler Gesellschaften und verfolgt dabei das Ziel, radikal demokratietheoretische Ansätze für eine Kritik von KI fruchtbar zu machen. Dazu bereitet der Autor zus. mit Yannik Vitz derzeit ein Buch vor.
Jan Siebolds Arbeiten erschienen u.a. in Future Humanities und im Leviathan; für breitere Öffentlichkeiten schreibt er in der taz.
Stand: 22. 7. 2025
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