Daphne Weber
geboren 1995, studierte von 2013 bis 2016 Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und von 2016 bis 2019 Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der angewandt orientierten Stiftung Universität Hildesheim. Während des Studiums Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks und des Max-Weber-Programms der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Kollektive Stückentwicklung als Mitglied im Theaterkollektiv litschi live, interaktive Installationen und Ausstellungen sowie Organisation von Literatur- und Diskussionsveranstaltungen.
2020 bis 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg „Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen“ an der Humboldt Universität. 2024 Promotion. Seither ist sie Lehrbeauftragte am Institut für Kulturwissenschaft der HU.
Sie ist Mitherausgeberin eines Sammelbandes mit dem Titel Kleinformate im Umbruch. Mobile Medien für Widerstand und Kooperation (1918-1933) und Autorin diverser wissenschaftlicher Aufsätze zum Thema Protest, Kunst und Öffentlichkeit. Darüber hinaus schreibt sie Artikel u.a. für taz, Freitag, Blätter für deutsche und internationale Politik.
Hauptberuflich ist Daphne Weber derzeit in der Kommunikationsberatung und Kampagnenentwicklung u. a. für Gewerkschaften tätig. Seit Januar 2025 ist sie an einem Forschungsprojekt für die Hans-Böckler-Stiftung zum Thema gewerkschaftliche Kampagnen von rechts beteiligt.
Im Herbst 2025 erschien im Campus Verlag als Fachbuch Politik der Parole. Ästhetische Praktiken politischer Mobilisierung (Dissertation).
Daphne Weber ist seit gut 15 Jahren zivilgesellschaftlich in Protestbewegungen und Organisationen engagiert.
Zur Zeit bereitet die Autorin ein populärwissenschaftliches Buch vor.
Stand: 2. 1. 2026
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